Christian Aegerter
Industrieweg 30
3612 Steffisburg bei Thun
033 437 15 10
christianaegerter [at] bluewin . ch

Kant. appr. Heilpraktiker
Kant. appr. Homöopath
Naturheilpraktiker
Berater mit eidg. Diplom
Dipl. Prozessbegleiter GFK/SGfK
Focusing-Begleiter FN
Ausbilder FA
Eltern- und Erwachsenenbildner VEB
Babymassage Kursleiter

Persönlich

Christian Aegerter, Jahrgang 1968                                                     

Familienvater, verheiratet

Patchworkfamilie, vier eigene Kinder, ein Stiefsohn, war während fünf Jahren alleinerziehender Vater

Hobbys: Natur und Sport, Berglauf im Sommer, Skitouren im Winter, Velotouren, Outdoor-Aktivitäten, Reisen, Fotografie, Imkern, Freunde

 

portraitBiografisches

Aufgewachsen bin ich im Oberengadin und verbrachte einen grossen Teil meiner Jugend in der freien Natur, beim Sport und in den Bergen. Die Berge und die Natur sind bis heute Inspirations- und Erholungsquelle geblieben. Sie waren nach zwölf Jahren in Hamburg entscheidend für meine neue Wahlheimat Thun.

Entscheidende Impulse gaben mir während meiner Gymnasialzeit philosophische Bücher über Taoismus, Zen, Systemtheorie und Physik wie „Wendezeit“ von Fritjof Capra. Nach der Matura zog ich nach Zürich und genoss die grosse Stadt und die neuen Freundeskreise. 22-jährig entschied ich mich, nach einigen Semestern Studium der Philosophie und Psychologie an der Uni Zürich und Zeit des Reisens und der Selbstfindung, Heilpraktiker zu werden. Damals gab es in der Schweiz noch keine umfassenden Ausbildungen dafür, also ging ich nach Hamburg.

So wollte ich den Menschen als Ganzes – Körper, Geist und Seele/Psyche – in den Mittelpunkt meines Interesses stellen. Mir war klar, dass ein gelingendes Leben für mich nicht durch Abkopplung von beruflicher Karriere und privaten Interessen möglich sein würde. Alles müsste Hand in Hand gehen und so ist es bis heute geblieben. Im letzten Jahr der Heilpraktiker-Ausbildung in Hamburg wurde ich erstmals Vater eines Sohnes. Ein weiterer Sohn folgte. Kinder sind seither ein sehr wichtiger Teil meiner Welt. Ich hielt meine ersten Vorträge über naturgemässen Umgang mit Säuglingen. Themen wie Hausgeburt, Stillen nach Bedarf, Tragen und Körperkontakt, natürliche Pflege und Ernährung und auch impfkritische Fragen interessierten mich brennend. Der erste Sohn wurde im Geburtshaus geboren, die drei weiteren Kinder zu Hause. Alle blieben bis heute ungeimpft.

Schon während der Ausbildung besuchte ich Körperpsychotherapie-Seminare verschiedener Schulen. Für die Arbeit mit Menschen lernte ich jedoch am Meisten in meinen privaten Beziehungen und in langjähriger Selbsterfahrung – in Fortbildungen, Gruppen- und Einzeltherapie.

Nach den Praktika bei verschiedenen Heilpraktikern machte ich mich 1995 selbständig als Heilpraktiker für Kinder und Erwachsene. Durch das berufsbegleitende Homöopathie-Studium behandelte ich immer mehr mit der Klassischen Homöopathie.

Meine damalige Frau trennte sich von mir, als der zweite Sohn zwei Jahre alt war. Die Kinder blieben bei mir und ich war fünf Jahre lang allein erziehender Vater. Diese schwierige Zeit der Trennung und die intensiven und sehr glücklichen Erfahrungen als Vater legten den Grundstein für meine spätere Ausbildung zum Eltern- und Erwachsenenbildner.  Beim Coaching von Paaren, Eltern, Müttern, Vätern und Alleinerziehenden spreche ich oft aus eigenen Erfahrungen.

Im Jahr 2003 zog ich mit meinen Kindern wieder in die Schweiz. Mit meiner jetzigen Frau und ihrem Sohn stellten wir uns der Herausforderung Patchworkfamilie. Unterdessen sind die drei ältesten Kinder erwachsen geworden und teilweise ausgezogen. Zwei jüngere gemeinsame Kinder bedeuten eine „zweite Runde“ Elternschaft mit all den Herausforderungen, die trotz aller Erfahrung täglich auf’s Neue dazugehören.

In Steffisburg konnte ich meine jetzige Praxis aufbauen und endlich passte es, eine fünfjährige berufsbegleitende Psychotherapie-Fortbildung beim GFK-Ausbildungsinstitut in Zürich zu machen.

So kann ich auch die beraterischen Anteile meiner Arbeit professionell gestalten und freue mich, im Jahr 2014 den Berufstitel „Berater im psychosozialen Bereich mit eidgenössischem Diplom“ erlangt zu haben.

Unser Beruf wurde im 2015 endlich auf eidgenössischer Ebene geregelt. Diese Gelegenheit habe auch ich genutzt und die höheren Fachprüfungen mit Erfolg absolviert. So darf ich mich nun „Naturheilpraktiker mit eidgenössischem Diplom in Homöopathie“ und „Naturheilpraktiker mit eidgenössischem Diplom in Traditionelle Europäische Naturheilkunde TEN“ nennen.

Mehr zu meiner Ausbildung →

Väter-Handbuch

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Für das Standardwerk „Das Väter-Handbuch“ (Hg. Prof. Heinz Walter und Andreas Eickhorst, Psychosozial-Verlag, 2012) wurde ich eingeladen, einen Fachartikel zu schreiben: „Gemeinsam statt einsam – warum es sich lohnt, vom ersten Tag an aktiv Vater zu sein“

 

 

Ich fühle mich reich beschenkt vom Leben. Jede Herausforderung war und ist mir Anlass, weiter zu lernen und weiter zu gehen auf der Suche nach dem gelingenden Leben. Ich musste manchmal schwierige und weitreichende Entscheidungen treffen. Schwere Zeiten lehrten mich wohl am meisten, aus leichteren schöpfte ich Kraft.

 

Meine Erkenntnis:

Wenn es mir möglich ist, einen Zugang zu meinem Inneren zu finden, so fällt es mir leicht, Entscheidungen zu fällen, und mögen sie auch noch so weitreichend sein. Dann habe ich Gewissheit, dass der eingeschlagene Weg richtig ist.

Dieser Zugang zur eigenen inneren Weisheit, darum geht es im Focusing.

 

Rückschläge und Schmerzen gehören zum glücklichen Leben wie Krankheit zur Gesundheit. Ziel ist nicht deren Vermeidung, sondern das mutige Vorangehen mit dem Lauf der Dinge. Was uns behindert, sind meistens alte Glaubenssätze und Muster, die früher einmal sinnvoll waren, uns aber heute im Wege stehen. Sie zu erkennen ist der erste Schritt, um sie zu ändern. Anerkennen von dem, was ist, bringt inneren Frieden.

Schwalbenschwanz

 

 

„Es ist paradox,
aber wenn ich mich so akzeptiere wie ich bin,
kann ich mich 
verändern.“

Carl R. Rogers (1902-1987)